Insektengalerie



Familie: Schwebfliegen (Syrphidae) Hoverflies



Späte Großstirnschwebfliege

(Scaeva pyrastri)
kein engl. Name


*Angaben ohne Gewähr

Waldweg bei Haimhausen/ Bayern, 01. August 2002

Sie ist in vielen Wiesen anzutreffen.


Späte Großstirnschwebfliege - Scaeva pyrastri
Freising Waldrand/ Bayern, 12. Mai 2005

Aber auch die Sonnenblumen auf meinem Balkon
schienen etwas sehr Interessantes zu bieten.


Späte Großstirnschwebfliege - Scaeva pyrastri
Freising Waldrand/ Bayern, 12. Mai 2005

Besonders faszinierte mich, dass auf der Unterseite
ihres flachen Hinterleibs (Abdomen) so etwas wie "Fenster" zu finden waren.


Späte Großstirnschwebfliege - Scaeva pyrastri
Freising Waldrand/ Bayern, 12. Mai 2005

Bei Gegenlicht wirkte es, als ob man durch sie hindurch sehen könne.



Späte Großstirnschwebfliege - Scaeva pyrastri - Larve
Freising / Bayern, 06. Juli 2005

Die Junglarve von Scaeva pyrastri




  • 14 - 15 mm lang
  • ganze Holarktis*
  • Wiesen, Felder, Weg und Waldränder, gern in Gärten auf Doldenblütlern, Disteln, Zypressenwolfsmilch, Brom- und Himbeeren und Geranien
  • April bis Oktober

Die Späte Großstirnschwebfliege sitzt gerne in der Mittagssonne auf weißen Korbblüten.
Auf ihrem schwarzen Hinterleib befindet sich eine paarförmig angelegte weiße bis gelbe halbmondähnliche Zeichnung.
Beim Weibchen ist die Zeichnung etwas undeutlicher.
Scaeva pyrastri hat einen breiten Kopf, ein gelbgraues Gesicht und eine deutlich aufgetriebene, wachsige Stirn (Frons).
Ihr Halsschild (Mesonotum) ist blauschwarz und ebenso wie das braungelbe Schildchen (Scutellum) stark glänzend.
Ihre Augen sind behaart. Die Beine haben Schienen (Tibien) von rotgelber Farbe, die Schenkel (Femura) dagegen sind schwarz.

Auch die Larven von Scaeva pyrastri sind sehr gefräßige Schädlingsvernichter. Vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers tun sie sich gütlich an Blattläusen auf Kräutern, Nadel- und Obstbäumen.


* "Holarktis ist ein Begriff aus der Tier-und Pflanzengeographie. Die Holarktis umfasst die Paläarktis und die Nearktis. Zum Faunenreich der Paläarktis gehören ganz Europa und Afrika bis zum Südrand der Sahara sowie Asien bis zum Himalaja. Grönland sowie ganz Nordamerika bis Mexiko werden zur Nearktis gezählt".

Quelle: Net-Lexikon von Akademie.de:
http://www.lexikon-definition.de/Holarktis.html



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