Der Hinterleib (Abdomen) ist schwarz, mit drei breiten gelben Querbinden. Davon ist die erste unterbrochen. Wie viele andere Schwebfliegen täuscht diese harmlose Schwebfliege mit dieser Farbgebung das Aussehen einer Wespe und somit Gefährlichkeit vor (Mimikry).
Im Gegensatz zu der ansonsten sehr ähnlichen Syrphus torvus sind die Augen (Oculi) der Syrphus ribesii unbehaart.
Beim Männchen stoßen die Augen zusammen, während sie beim Weibchen durch die Stirn (Frons) getrennt sind.
Ihre Larven werden bis zu 13 mm lang und durchlaufen drei Stadien in nur rund 1 1/2 Wochen. So schaffen sie es 2-3 Generationen pro Jahr hervorzubringen. Da sich ihre Larven von Blattläusen ernähren, indem sie sie aussaugen, zählen auch sie als willkommene Blattlausvertilger zu den Nützlingen.
Eine Larve der Gemeinen Garten-Schwebfliege vernascht bis zu 150 Blattläuse pro Tag!
Das Weibchen legt seine 1 mm langen Eier direkt in Blattlauskolonien ab.
Die erwachsene Schwebfliege dagegen ernährt sich von Pollen und Nektar.
Schwebfliegen sind ausgezeichnete Flieger. Sie vermögen wie ein Hubschrauber senkrecht in die Luft zu steigen, in der Luft zu stehen und sogar rückwärts zu fliegen. Dabei bewegen sie ihre Flügel lautlos so schnell, dass diese kaum mehr erkennbar sind.
Syrphus ribesii überwintert als Larve. Wegen ihrer Vorliebe für Johannisbeersträucher, wird sie auch als Johannisbeerschwebfliege bezeichnet.