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Familie: kein dt. Name (Stenopsocidae) Narrow barklice
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(kein dt. Name)
kein engl.Name
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*Angaben ohne Gewähr
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Freising Balkon / Bayern, 02. Oktober 2004
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Diese Staublaus ist mitnichten in einem Spinnennetz gelandet,
vielmehr hat sie dieses feine Gespinst selber angelegt.
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Freising Balkon / Bayern, 02. Oktober 2004
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Hin und her, rauf und runter wandernd, spinnt dieses Männchen
Faden für Faden sein zartes Gespinst.
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Freising Balkon / Bayern, 02. Oktober 2004
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Identifizierbar ist sie an der Kreuzzeichnung auf den Flügeln,
daher auch der Name.
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Freising Balkon / Bayern, 02. Oktober 2004
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Ein Streichholz von 5 cm Länge daneben gehalten, veranschaulicht
die geringen Maße dieser Kreatur.
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Freising/ Bayern, 10. Februar 2007
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Gerade geschlüft, die Flügel sind noch ohne die charakteristische Zeichnung.
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- Männchen 2-2,4 mm, Weibchen 2,6-2,9 mm Körperlänge (ohne Flügel!)
- paläarktisch und in Nordamerika
- auf Laubbäumen, selten auf Nadelhölzern, ab dem Herbst auch in Wohnungen
Graphopsocus cruciatus hat keinen deutschen Namen und auch für die Familienbezeichnung gibt es keinen deutsche Entsprechung.
Dieses kleine Insekt gehört zur Ordnung (Ordo) der Staubläuse (Psocoptera) und zur Unterodnung (Subordo) Echte Staubläuse (Psocomorpha).
Sie lebt an Laubgehölzen, seltener an Nadelhölzern. Dabei ist sie am ganzen Baum anzutreffen. Ihr Lebensraum erstreckt sich vom Stamm über die Äste bis hin zu den Blättern und es ist ohne Bedeutung für sie, ob der Baum noch lebt oder nicht. Sie ernährt sich von den dort vorkommenden Pilzen, Algen und Flechten.
Im Herbst dann treten diese Insekten in Massen auf und drängen auch gerne mal in unsere Häuser. Dort bildet feinster Schimmelrasen ihre Nahrungsgrundlage.
Sie können zwar etwas lästig werden, wenn sie so geballt in unserem unmittelbaren Wohnfeld auftauchen, jedoch schädlich sind sie dabei nicht.
Graphopsocus cruciatus ist eh so winzig, dass wir sie einzeln kaum wahrnehmen oder mit dem bloßen Auge von herumliegenden Krümeln unterscheiden könnten.
Das Erschaffen feinster Gespinste ist nicht allein Spinnen oder Larven vorbehalten.
Auch diese Staublaus, sowie ihre Larven legen feinste lockere Gespinste an, unter denen sie sich aufhalten. Der dickflüssige Spinnstoff tritt aus ihrem Mund und erhärtet an der Luft zu den hauchdünnen Fäden.
Das Weibchen platziert ihre Eier in Gruppen von 5-10 Stück an Blätter, Ästen, Baumstämmen und Früchten und überspinnt das Gelege.
Die Männchen hat grössere Netzaugen als das Weibchen, sowie auch etwas längere Flügel, ist aber in der Körperlänge (ohne die Flügel) etwas kürzer.
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Ordnung
Staubläuse (Psocoptera)
Bark- and Booklice
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