Familie Ritter- und Edelfalter (Papilionidae) Swallowtail butterflies
Schwalbenschwanz
(Papilio machaon)
Old World swallowtail
*Angaben ohne Gewähr
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Freising, Garten Weihenstephan/ Bayern, 01. Juli 2007
Welch ein prachtvoller flatterhafter Geselle. Von Blüte zu Blüte und die Flügel stehen so gut wie nie still.

Freising, Garten Weihenstephan/ Bayern, 01. Juli 2007
Aber die Konkurrenz ist groß und wenn das Angebot auch noch so üppig scheint, .....

Freising, Garten Weihenstephan/ Bayern, 01. Juli 2007
.. so tut Eile wohl doch Not, um genügend Energie tanken zu können.
Freising, Garten Weihenstephan/ Bayern, 01. Juli 20075
Er hat mich schwer auf Trab gehalten, der Schwalbenschwanz.
Freising, Waldweg/ Bayern, 08.Mai 2005
Die Raupe des Schwalbenschwanz. Außer dass sie recht auffällig ist, besitzt sie noch eine kleine Eigenheit. Bei Gefahr fährt sie ihr orangefarbenes Duftgehörn aus, das Feinde abschrecken soll.
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- 50-80 mm Flügelspannweite
- Nordafrika, ganz Europa bis ans Nordkap, in England nur nach selten, in der gemässigten Zone Asiens bis nach Japan und in Nordamerika
- 2 Generationen pro Jahr
- von April bis Juni und von Juli bis August
Zu der Familie der Ritterfalter gehören die grössten Falter der Erde. In Europa leben 10 Arten dieser Familie. Diese erreichen aber nicht die Grösse ihrer tropischen Verwandten. Der schönste unter ihnen ist der Schwalbenschwanz, der mehrere geographische Rassen bildet. Das heisst, dass er in bestimmten Regionen, Variationen in der Grösse und der Färbung einzelner Flügelteile aufweist. Der Schwalbenschwanz ist ein ausgeprägter Einzelgänger. Nur zum Balzflug versammeln sich die Falter gerne auf erhöhten Geländepunkten, was als "hilltopping" bezeichnet wird. Auf diese Weise können die Weibchen und die Männchen leichter zueinander finden. Die begatteten Weibchen legen z.T. weite Wege zurück, um einen geeigneten Eiablageplatz zu finden. Die Raupe ist in der Auswahl ihrer Futterpflanze nicht sehr wählerisch, solange es Doldengewächse, wie wilde Möhre, Fenchel oder Dill sind. Trotzdem verschwindet der Schwalbenschwanz auf Grund von exzessiver landwirtschaftlicher Bodennutzung zusehends. Die Raupe des Schwalbenschwanz hat eine besondere Verteidigungsstrategie. Bei einer Bedrohung wird die, mit Drüsenzellen besetzte Nackengabel ausgestülpt, welche ein stark riechendes Sekret aus Buttersäuren ausscheidet. Beim Schwalbenschwanz überwintert die Puppe.
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