Colias hyale ist von Colias alfacariensis nur an seinen Raupen oder am Habitat, also dem Lebensraum zu unterscheiden. Seine Raupe ist grün mit nur zwei dünnen grüngelben Längsstreifen, die durch orange-braune Striche unterbrochen werden. Außerdem hat sie keine schwarze Punkte. Dafür ist sie kaum von der Raupe von Colias crocea zu unterscheiden.
Colias hyale ist vorwiegend auf blütenreichen Wiesen oder Weiden anzutreffen, im Herbst auf Klee- und Luzernfeldern.
Er ist flexibler als Colias alfacariensis und hält sich auch schon mal auf feuchteren Wiesen auf.
Die Flügel der Männchen haben eine gelbe Grundfärbung, die der Weibchen eine grünlich-weiße. Namensgebend sind zwei Flecke, die dadurch, dass sie so eng zusammenstehen, die Form einer Acht bilden. Beim Männchen sind diese Flecke rot umrandet, beim Weibchen nicht.
Das Weibchen legt seine Eier an Wickenpflanzen ab.
Die Goldene Acht mag es nicht allzu heiß und so ist sie von Ost-Spanien bis nach Nord-China anzutreffen, fehlt aber in den mediteranen Gebieten, sowie in Südasien.