Familie Weißlinge (Pieridae) Whites and Sulphurs
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)
Common brimstone
*Angaben ohne Gewähr
|
|
|
Unterschleißheim, Wald/ Bayern, 17. März 2001
|
Mit diesem kleinen Kerl fing alles an. Während eines Spaziergangs an einem der ersten frühlingshaften Tage vor beinahe genau zwei Jahren, hing er plötzlich an meinem Hosenbein und wollte partout nicht mehr loslassen. Es war, als wollte er sagen:" Schau, mir ist kalt". Am nächsten Tag kehrte der Winter zurück. Doch seit diesem Tag sind meine Kamera und ich der Faszination der grossen Welt im Kleinen erlegen.
|
|
Zolling, Wald/ Bayern, 01. April 2007
|
Im Frühling flattern Sie einem als leuchtende Frühlingsboten besonders häufig an Waldrändern über den Weg.
|
|
Zolling, Wald/ Bayern, 01. April 2007
|
Ihre Flügel gleichen leuchtenden Blättern.
|
|
- 50-60 mm Flügelspannweite
- fast ganz Europa, ostwärts bis in die Mongolei, Nordafrika
- 1 Generation pro Jahr, von April bis August
- im Frühjahr, im Juli und im Herbst einige Tage.
Beim Zitronenfalter gibt es einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Während das grünlichgelbe Männchen allseits bekannt ist, wird das grünlichweisse Weibchen meist für einen Weissling gehalten. Der Zitronenfalter lebt für einen Falter recht lange, immerhin fast ein Jahr. Er gehört zu den ersten Schmetterlingen, die im Frühling auftauchen. Er kriecht dann aus seinem Winterversteck, das oft aus Haufen trockenen Laubs besteht. Der Frühling ist auch seine aktivste Zeit. Beim Hochzeitsflug fliegt das Weibchen meist voraus. Lässt sich das Weibchen auf den Boden nieder, kommt es zur Paarung. Diese kann bis zu drei Stunden dauern. Die Eier werden an die Futterpflanze abgelegt. Die Raupen verpuppen sich nach 3-5 Wochen und nach weiteren 2-3 Wochen schlüpft dann der Falter. Der frisch geschlüpfte Zitronenfalter verfällt aber zunächst in einen Sommerschlaf. Erst im Herbst fliegt er wieder kurze Zeit umher, überwintert, um dann nach der Paarung im folgenden Frühling zu sterben.
Insekten - Schmetterlinge - Zitronenfalter - Gonepteryx rhamni
|
|
|